ZF-Musikpreis 2020

Since 2001, the ZF Art Foundation hosts the ZF Music Award which recognizes the extraordinary performance of highly talented young pianists. Six highly skilled pianists are nominated every two years and invited to compete in the piano contest for the ZF Music Award. An international three-person jury selects the award winners in a public contest. Each of the three public competitive concerts excels through a specific range of pieces and thus, offers the audience a particularly exciting and diverse music event in the Lake Constance region; moreover, visitors are given the opportunity to recognize their personal favorite with an audience award.


Konzerte
1. Wettbewerbskonzert

Donnerstag, 19. März 2020
18.30 Uhr
Münzhof
Marktplatz 24
88085 Langenargen
– abgesagt –

Sechs ausgewählte Teilnehmer*innen spielen je ein Werk von Johann
Sebastian Bach und eine Sonate von Ludwig van Beethoven.

Pause:
gegen 20.15 Uhr

Vergabe Publikumspreis

Veranstaltungsende:
gegen 22.15 Uhr

2. Wettbewerbskonzert

Freitag, 20. März 2020
18.30 Uhr
Kloster Schussenried, Bibliothekssaal
Neues Kloster 1
88427 Bad Schussenried
– abgesagt –

Die vier verbliebenen Teilnehmer*innen spielen repräsentative Werke der Deutschen Romantik, z. B. von Robert Schumann, Franz Liszt oder Johannes Brahms. Darüber hinaus interpretieren sie ein Werk
des 20. oder 21. Jahrhunderts, das nach 1970 komponiert wurde.

Pause:
gegen 20 Uhr

Vergabe Publikumspreis

Veranstaltungsende:
gegen 22  Uhr

Abschlusskonzert

Sonntag, 22. März 2020
19 Uhr
Graf-Zeppelin-Haus,
Ludwig-Dürr-Saal
Olgastraße 20
88045 Friedrichshafen
– abgesagt –

Die drei Finalist*innen spielen zwei Konzertetüden,
davon mindestens eine von Frédéric Chopin, sowie
ein repräsentatives Werk des 19. oder 20. Jahrhunderts
freier Wahl.

Pause:
gegen 20.45 Uhr

Vergabe ZF-Musikpreis

Vergabe Publikumspreis

Veranstaltungsende:
gegen 22 Uhr


Participants

Poirtraitfoto
Aurelius Braun
Poirtraitfoto
Till Hoffmann
Poirtraitfoto
Łukasz Krupiński
Poirtraitfoto
Youngho Park
Poirtraitfoto
Veronika Voloshyna

The Jury
Peter Vogel

Peter Vogel studierte Klavier, Orgel und Komposition. Seine pianistischen Lehrjahre führten ihn bis zur Meisterklasse bei Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich. Neben seiner klassischen Ausbildung hat er sich intensiv mit Jazzmusik beschäftigt. Zahlreiche Auszeichnungen, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen begleiten seine intensive Konzert tätigkeit. Er trat auf verschiedenen europäischen Festivals auf, wie dem Kultursommer Nordhessen, dem ars electronica Festival Linz, dem Bodenseefestival, den Bregenzer Festspielen,  dem Konstanzer Musikfestival, dem Festival van Vlaanderen  in Belgien, sowie in der Ukraine beim Lviv Chamber Music Festival Szymanowski Quartet and  friends und dem SoNoRo-Festival in Kiew. Seine Engagements führten ihn auch nach Peking, wo er am Central Conservatory of Music Meisterkurse gab und im Grand National Theater konzertierte. Seine Werke wurden bisher u. a. in Darmstadt, Frankfurt, Konstanz, Peking, Bregenz und Linz uraufgeführt.

Als Gründer und langjähriger Präsident des Internationalen Konzertverein Bodensee e.V. und Geschäftsführer von birdmusic konzipiert und leitet er seit 1995 das Internationale Klavierfestival junger Meister, das Festival music open, die Langenarger Schlosskonzerte, das Konstanzer Musikfestival sowie den internationalen Wettbewerb um den ZF-Musikpreis. Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter des Musikprogramms der Kunst- und Konzerthalle arlberg1800. Im Jahr 2020 etablierte er mit dem Internationalen Musikwettbewerb um den Creative Music Award des RC Friedrichshafen-Lindau ein neues Format.

Eine dreiköpfige internationale Jury ermittelt die Preisträger anhand ihrer Leistung in drei Wettbewerbskonzerten. Die Jury besteht aus kompetenten Fachleuten, die in keinem Unterrichtsverhältnis zu den Teilnehmern stehen. Die Auftrittsreihenfolge der Wettbewerbskandidaten bei den einzelnen Wettbewerbs runden behält sich die Jury vor. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Prof. Yuka Imamine

Yuka Imamine wurde in Kobe, Japan geboren und studierte zunächst abendländische Geschichte. Anschließend nahm sie in Deutschland an der Hochschule für Musik und Theater in München das Musikstudium im Hauptfach Klavier auf, das sie 1996 mit dem Konzertexamen abschloss. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie bei den Professoren Klaus Schilde und Michael Schäfer.

Imamine wurde mehrfach bei vielbeachteten Wettbewerben ausgezeichnet. Sie gewann u.a. den ersten Preis sowohl beim Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund (1993) als auch beim Internationalen Klavierwettbewerb Alessandro Casagrande (1996) in Terni. Zudem wurde sie Preisträgerin beim Concours Geza Anda in Zürich (1997). Als Solistin konzertiert sie mit renommierten Orchestern und gibt Klavierabende in Europa und Asien. Yuka Imamine musizierte mit den Münchner Symphonikern im Herkulessaal, beim Festival dei Due Mondi in Spoleto und beim Stress International Festival in der Zürcher Tonhalle. Als Kammermusikerin arbeitete sie u.a. mit Lorin Maazel zusammen.

Yuka Imamine dokumentiert ihre Arbeit bei diversen Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Ihre Solo-CD mit Werken von Schubert und Ravel erhielt besondere Beachtung. Ihre neueste CD Yuka Imamine plays Beethoven bekam in der japanischen Fachpresse höchste Auszeichnungen.

Im Alter von 32 Jahren folgte Yuka Imamine dem Ruf als Professorin für Klavier an die Hochschule für Musik und Theater München. Meisterkurse und Jurytätigkeiten in Europa und Asien ergänzen ihre Konzert- und Lehraktivitäten.

Ritva Sjöstedt

Die in Helsinki geborene Pianistin Ritva Sjöstedt studierte zunächst an der Sibelius-Akademie in Finnland, wo sie ihr Konzert-Diplom und den Magister mit Auszeichnung abschloss. Danach wechselte sie ans Northern Royal College of Music in England in die Klavierklasse von Prof. F.P. Welton und absolvierte anschließend die Meisterklasse an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Klaus Schilde. Sie ergänzte ihr Studium durch zahlreiche internationale Meisterkurse, unter anderem bei György Sebök (Indiana University), Dimitri Baschkirov (Moskauer Konservatorium) und Istvan Lantos (Liszt Akademie Budapest).

Ritva Sjöstedt lebt in München und konzertiert als Solistin, Kammermusikerin und Lied-Begleiterin im europäischen Raum. Sie trat auch bei diversen Fernseh- und Hörfunkübertragungen auf. Der Schwerpunkt ihres Solo-Repertoires liegt vor allem bei finnischer zeitgenössischer Musik wie auch bei Jean Sibelius, dessen Kompositionen sie auf verschiedenen Festivals präsentierte, u.a. beim Young Prague Festival, bei den Sibeliuswochen in London, dem EUREGIO-Musikfestival, beim Settembre musicale di San Giulio sowie bei den Helsinki-Festivalwochen und den Musikfestspielen Turku.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit entstanden u.a. mit dem Josef Suk Kammerorchester der Tschechischen Philharmonie und den Bergischen Symphonikern zahlreiche Rundfunkproduktionen sowie CD-Aufnahmen mit Werken von Jean Sibelius und Franz Schubert.