Stipendiat

Franziska Statkus

born 1964 in Heidelberg; lives in Basel and Stuttgart

ZF scholarship 1997

Foundation Information

The ZF Art Foundation was founded in 1990. The 75th anniversary of ZF Friedrichshafen AG was a welcome occasion to take the commitment to art and culture, which is an integral part of the corporate identity, in a new direction. ZF wanted to set an example and create an institution that would last and benefit the people of the Lake Constance region, including many ZF employees, in the long term.


Fine Arts

Foto
The promotion and communication of contemporary art is a central concern of the ZF Art Foundation. Since 1996, the foundation has been awarding grants to visual artists from Germany, Austria, Liechtenstein and Switzerland. [...]

Music

Foto
The Internationale Konzertverein Bodensee e.V. and the ZF Art Foundation have been working together since 1999. Their common goals are to promote young, highly talented pianists and to establish extraordinary music projects that give audiences new insights into the world of music. The International Young Masters Piano Festival, which takes place every two years, is closely linked to the ZF Music Prize, with which the ZF Art Foundation honours exceptional talent among young pianists every two years. [...]

Film

Foto
The Friedrichshafen Film Days offer visitors of all ages a varied choice of short and documentary films, as well as the opportunity of contact with young film makers whom the ZF Art Foundation would like to specifically support with the ZF Short Film Award for the best short film and the public prize. The sponsorship sum of the ZF Short Film Award amounting to 15,000 € was set with the intention of enabling the production of a new short film. [...]

Collection Foundation
© Georg Keller; Collection ZF Art Foundation; Photo: Rafael Krötz, Stuttgart
Firmengeschichten (Prolog)
2010

Installation mixed media
154 × 100 × 60 cm


Facebook Social Media
Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

Riikka Tauriainen. ECOTONE ENCOUNTERS

Vom 7.10.2022 bis 4.12.2022 zeigt die ZF Kunststiftung im Zeppelin Museum Friedrichshafen die Ausstellung ECOTONE ENCOUNTERS der finnischen Künstlerin Riikka Tauriainen.

Riikka Tauriainen ist die 41. Stipendiatin der ZF Kunststiftung. In ihren Installationen, Videos und Performances interessiert sich die Künstlerin, die in Finnland aufgewachsen ist und in Zürich lebt, für Geschichte, postkoloniale Theorien und Genderfragen. Sie bewegt sich dabei stets an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Fakt und Fiktion.

Am Bodensee hat Riikka Tauriainen die videobasierte Installation Ecotone Encounters entwickelt und Ökotone, die Übergangsbereiche zwischen zwei benachbarten, aber unterschiedlichen Ökosystemen, untersucht. Sie hat die Uferregionen und den Seeboden erforscht, ist in den See eingetaucht, hat ihn belauscht und hat dabei auch den ganz eigenen Mikrokosmos von Phyto- und Zooplankton entdeckt.

Ecotone Encounters gehört zur Werkgruppe Hydrocommons und basiert auf der Idee der Fluidität von Körpern, wie sie die Philosophin Astrida Neimanis in Bodies of Water formuliert. Gemäß Neimanis ist ein Ökoton nicht nur eine Zone, in der sich zwei Sphären durchdringen, sondern auch eine „Zone der Fruchtbarkeit, Kreativität, Transformation; des Werdens, Zusammenbauens, Multiplizierens; … Flussmündungen, Gezeitenzonen, Feuchtgebiete: Dies alles sind Grenzräume, in denen zwei komplexe Systeme aufeinandertreffen, sich umarme, aufeinanderprallen und sich gegenseitig transformieren. Das liminale Ökoton ist nicht nur ein Ort des Transits, sondern selbst ein Wasserkörper. Mit anderen Worten, ein Ökoton hat eine materielle Fruchtbarkeit, die eine ontologische Trennung zwischen Ding und Übergang, zwischen Körper und Vektor ablehnt.“

Ecotone Encounters öffnet einen Raum zum Innehalten, zum Nachdenken, vielschichtig und voller Poesie. Riikka Tauriainen lässt die Besucher:innen in eine Welt der Imagination und neuen Perspektiven eintauchen, lässt Grenzen durchlässiger werden. Angesiedelt in einer posthumanistischen Ideenwelt, evoziert Ecotone Encounters Utopien: Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir uns als fluide Körper, als Bodies of Water, unserer Verbindung mit allen Lebewesen – und damit auch unserer Verantwortung – bewusst wären? Wenn wir als Bodies of Water mit unserer Umwelt in dieser Hydro-Logik sozialisiert würden?

#ZFKUNSTSTIFTUNG
... MehrWeniger

13/09/2022
Riikka Tauriainen. ECOTONE ENCOUNTERSVom 7.10.2022 bis 4.12.2022 zeigt die ZF Kunststiftung im Zeppelin Museum Friedrichshafen die Ausstellung ECOTONE ENCOUNTERS der finnischen Künstlerin Riikka Tauriainen.Riikka Tauriainen ist die 41. Stipendiatin der ZF Kunststiftung. In ihren Installationen, Videos und Performances interessiert sich die Künstlerin, die in Finnland aufgewachsen ist und in Zürich lebt, für Geschichte, postkoloniale Theorien und Genderfragen. Sie bewegt sich dabei stets an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Fakt und Fiktion. Am Bodensee hat Riikka Tauriainen die videobasierte Installation Ecotone Encounters entwickelt und Ökotone, die Übergangsbereiche zwischen zwei benachbarten, aber unterschiedlichen Ökosystemen, untersucht. Sie hat die Uferregionen und den Seeboden erforscht, ist in den See eingetaucht, hat ihn belauscht und hat dabei auch den ganz eigenen Mikrokosmos von Phyto- und Zooplankton entdeckt. Ecotone Encounters gehört zur Werkgruppe Hydrocommons und basiert auf der Idee der Fluidität von Körpern, wie sie die Philosophin Astrida Neimanis in Bodies of Water formuliert. Gemäß Neimanis ist ein Ökoton nicht nur eine Zone, in der sich zwei Sphären durchdringen, sondern auch eine „Zone der Fruchtbarkeit, Kreativität, Transformation; des Werdens, Zusammenbauens, Multiplizierens; … Flussmündungen, Gezeitenzonen, Feuchtgebiete: Dies alles sind Grenzräume, in denen zwei komplexe Systeme aufeinandertreffen, sich umarme, aufeinanderprallen und sich gegenseitig transformieren. Das liminale Ökoton ist nicht nur ein Ort des Transits, sondern selbst ein Wasserkörper. Mit anderen Worten, ein Ökoton hat eine materielle Fruchtbarkeit, die eine ontologische Trennung zwischen Ding und Übergang, zwischen Körper und Vektor ablehnt.“ Ecotone Encounters öffnet einen Raum zum Innehalten, zum Nachdenken, vielschichtig und voller Poesie. Riikka Tauriainen lässt die Besucher:innen in eine Welt der Imagination und neuen Perspektiven eintauchen, lässt Grenzen durchlässiger werden. Angesiedelt in einer posthumanistischen Ideenwelt, evoziert Ecotone Encounters Utopien: Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir uns als fluide Körper, als Bodies of Water, unserer Verbindung mit allen Lebewesen – und damit auch unserer Verantwortung – bewusst wären? Wenn wir als Bodies of Water mit unserer Umwelt in dieser Hydro-Logik sozialisiert würden?#ZFKUNSTSTIFTUNG

Der Katalog Emma Adler: SIMULATOR [SIC!]NESS ist erschienen!

SIMULATOR [SIC!]NESS, Emma Adlers Ausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen, entstanden im Rahmen des Stipendiums der ZF Kunststiftung, beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien und deren Verbreitung im Internet. SIMULATOR [SIC!]NESS, beleuchtet Merkmale und Mechanismen konspirationistischer Konzepte, die als Teil eines heutigen vermeintlichen postfaktischen Zeitalters zwischen Pandemie und Populismus rangieren, und reflektiert so die Rezeption medialer Repräsentationen.

Der Titel von Ausstellung und Publikation ist ein Hybrid des Begriffs Simulator Sickness, (bezeichnet das Gefühl der Übelkeit, das durch eine Irritation der Sinnesorgane zustande kommen kann), übersetzt: „Übelkeit durch (Vor)täuschung“, und der Bezeichnung eines Zitiervorgangs, der einen im Zitat wiedergegebenen Fehler deklariert: [Sic!].

Die Publikation SIMULATOR [SIC!]NESS mit einem Essay von Milena Mercer, Kuratorin und Kunsthistorikerin, ist im modo Verlag erschienen.

Ihr habt Lust auf unseren spannenden Katalog?
zf-kunststiftung.com/bildende-kunst/publikationen/

Hier die harten Fakten:
Emma Adler SIMULATOR [SIC!]NESS
Hg.: Matthias Lenz, Regina Michel, ZF Kunststiftung
Autorin: Milena Mercer
Gesamtherstellung: DZA Druckerei zu Altenburg GmbH
Verlag: modo Verlag, Freiburg i. Br.
Gestaltung: HFS Studio
Fotografie: Rafael Krötz
ISBN: 978-3-86833-310-7
Preis: 20,00 €

Ihr wollt ein Exemplar kaufen?
Schreibt uns eine Mail: xhafgfgvsghat@ms.pbz

Foto: HFS Studio
... MehrWeniger

26/07/2022
Der Katalog Emma Adler: SIMULATOR [SIC!]NESS ist erschienen!SIMULATOR [SIC!]NESS, Emma Adlers Ausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen, entstanden im Rahmen des Stipendiums der ZF Kunststiftung, beschäftigt sich mit Verschwörungstheorien und deren Verbreitung im Internet. SIMULATOR [SIC!]NESS, beleuchtet Merkmale und Mechanismen konspirationistischer Konzepte, die als Teil eines heutigen vermeintlichen postfaktischen Zeitalters zwischen Pandemie und Populismus rangieren, und reflektiert so die Rezeption medialer Repräsentationen. Der Titel von Ausstellung und Publikation ist ein Hybrid des Begriffs Simulator Sickness, (bezeichnet das Gefühl der Übelkeit, das durch eine Irritation der Sinnesorgane zustande kommen kann), übersetzt: „Übelkeit durch (Vor)täuschung“, und der Bezeichnung eines Zitiervorgangs, der einen im Zitat wiedergegebenen Fehler deklariert: [Sic!].Die Publikation SIMULATOR [SIC!]NESS mit einem Essay von Milena Mercer, Kuratorin und Kunsthistorikerin, ist im modo Verlag erschienen.Ihr habt Lust auf unseren spannenden Katalog?https://zf-kunststiftung.com/bildende-kunst/publikationen/Hier die harten Fakten:Emma Adler SIMULATOR [SIC!]NESSHg.: Matthias Lenz, Regina Michel, ZF KunststiftungAutorin: Milena MercerGesamtherstellung: DZA Druckerei zu Altenburg GmbHVerlag: modo Verlag, Freiburg i. Br.Gestaltung: HFS StudioFotografie: Rafael KrötzISBN: 978-3-86833-310-7Preis: 20,00 €Ihr wollt ein Exemplar kaufen?Schreibt uns eine Mail: kunststiftung@zf.comFoto: HFS Studio

Fotos von Menschenfotografin Lena Reiners Beitrag ... MehrWeniger

17/05/2022

Comment on Facebook

ein gradioser Abend!

🥰