Zwölf hochkarätige Kurzfilme konkurrieren um den ZF-Kurzfilmpreis 2025
Das 16. Festival Jetzt oder nie – Filmtage Friedrichshafen, organisiert vom Kulturbüro Friedrichshafen, präsentiert auch in diesem Jahr wieder vielfach preisgekrönte und sehenswerte Kurz- und Dokumentarfilme junger Filmemacher:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Höhepunkt des Festivals ist der Wettbewerb um den ZF‑Kurzfilmpreis.
Die Auswahljury hat wieder ein spannendes Programm mit vielen aktuellen Bezügen zusammengestellt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Filmperlen zu entdecken, vom kurzen Animationsfilm über eindringliche Kurzdokumentarfilme bis hin zum dreißigminütigen Drama ist thematisch und filmisch wieder eine große Vielfalt vertreten. Gezeigt werden qualitativ hochwertige Filme mit gesellschaftlicher Relevanz und Unterhaltungsfaktor. Im Anschluss an die Vorführungen finden moderierte Publikumsgespräche mit den anwesenden Filmschaffenden statt.
Kurz und Gut – Der Wettbewerb um den ZF-Kurzfilmpreis 2025
Die ZF Kunststiftung hat sich ganz bewusst der Förderung des Kurzfilms als eigenständiger Kunstform verschrieben – im Sinne von Frank Becher: „Der Kurzfilm ist eine eigenständige Kunstform. Kurzfilme sind keine kurzen Langfilme, so wie ein Gedicht kein Roman, eine Zeichnung kein Ölgemälde und ein Lied keine Oper ist. Sie haben einen kulturellen Wert, der ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Förderung verdient.“ (Frank Becher, in: SHORT report #6, der Zeitschrift der AG Kurzfilm).
Partner der Wahl ist seit vielen Jahren das Filmfestival Jetzt oder nie – Filmtage Friedrichshafen, bei dem das Genre Kurzfilm eine fest verankerte Sparte ist. Im Rahmen des Wettbewerbs um den ZF-Kurzfilmpreis vergibt die ZF Kunststiftung zwei Preise: den mit 15.000 Euro dotierten ZF-Kurzfilmpreis und einen Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro. Eine fünfköpfige fachkundige Jury ermittelt den/die Gewinner:in des ZF‑Kurzfilmpreises. Der Preis ist zweckgebunden, das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro soll für eine neue Kurzfilmproduktion verwendet werden.
In diesem Jahr konkurrieren zwölf Kurzfilme um den ZF-Kurzfilmpreis. Krönender Abschluss des spannenden Wettbewerbs ist die anschließende Verleihung der beiden Preise durch Matthias Lenz, den Vorstand der ZF Kunststiftung. „Mit dem ZF-Kurzfilmpreis fördern wir ganz bewusst das Genre Kurzfilm. Das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro soll für eine neue Kurzfilmproduktion verwendet werden. Besonders freuen wir uns, dass der neue Kurzfilm von Jalal Maghout, Gewinner ZF-Kurzfilmpreis 2021, beim Filmfestival zu sehen ist“, so Matthias Lenz.
Als ich ein Baum war, der neue Kurzfilm von Jalal Maghout, Gewinner ZF‑Kurzfilmpreis 2021
Jalal Maghout, Gewinner ZF-Kurzfilmpreis 2021, erhält am zweiten Festivaltag eine Plattform: Er präsentiert seinen neuen Kurzfilm Als ich ein Baum war, u. a. finanziert mit den 15.000 Euro Preisgeld der ZF Kunststiftung.
Als ich ein Baum war beschäftigt sich mit den Themen Identität, Wahrnehmung und der zyklischen Natur der Existenz. Der Film baut eine dystopische Szenerie auf, in der Machtstrukturen mit Unfreiheit, Gewalt und Angst einhergehen. Gefangen in einer surrealen Welt sucht das Ich nach einer Möglichkeit zur Flucht.
„Der Kurzfilm hat seine Wurzeln in der sozio-politischen Realität, mit der das Individuum konfrontiert ist, und zeigt den Versuch, sich von vorgefassten Meinungen und sozialen Zwängen, die das eigene Dasein bestimmen, zu befreien“, so Jalal Maghout.
Im Anschluss können sich die Zuschauer:innen in einer Liveschaltung mit Jalal Maghout austauschen.
Weitere Informationen:
Filmtage Friedrichshafen 2025 / ZF-Kurzfilmpreis 2025
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