Zwölf hochkarätige Kurzfilme im Wettbewerb um den ZF Kurzfilmpreis 2026
Die 17. Filmtage Friedrichshafen, veranstaltet vom Kulturbüro Friedrichshafen, präsentieren auch in diesem Jahr wieder vielfach preisgekrönte und sehenswerte Kurz- und Dokumentarfilme junger Filmemacher:innen. Höhepunkt des Festivals ist der Wettbewerb um den ZF‑Kurzfilmpreis 2026.
Filmemacher:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben über 300 Kurzfilme für den Wettbewerb um den ZF‑Kurzfilmpreis 2026 eingereicht. Zwölf Kurzfilme haben es in die Endauswahl geschafft und sind am Samstagnachmittag und Abend im Kiesel zu sehen. Auch in diesem Jahr ist wieder das gesamte Spektrum des Kurzfilms vertreten, vom kurzen Animationsfilm über eindringliche Kurzdokumentarfilme bis hin zum dreißigminütigen Drama. Ein spannender Filmeabend, bei dem das Publikum mit den anwesenden Filmschaffenden ins Gespräch kommen kann, aber auch selbst einen Publikumspreis vergeben und mitfiebern kann. Krönender Abschluss ist am späten Abend die Verleihung des ZF‑Kurzfilmpreises 2026 und des Publikumspreises der ZF Kunststiftung.
Donnerstag, 12.3.2026, 18:30 Uhr: Festivaleröffnung mit Liveperformance von Jörg Mandernach, Artist in Residence der ZF Kunststiftung 2001
Film und Musik sind seit jeher eng verbunden. Zum Auftakt des Filmfestivals haucht der Künstler Jörg Mandernach dieser Verschmelzung neues Leben ein. Ab 18:30 Uhr stimmt er in einer Performance aus eigenen Kurzfilmen und E-Gitarren-Improvisation auf das Festival ein und beantwortet beim anschließenden Künstlergespräch gerne Fragen aus dem Publikum.
Der 1963 in Saarbrücken geborene bildende Künstler erforscht innerhalb seiner vielschichtigen künstlerischen Tätigkeit u. a. die Möglichkeiten, seine grafischen Arbeiten in Kurzfilme umzusetzen. Entstanden in einer Art „Stream of Unconsciousness“ fließen Zeichnungen als animierte Assoziationsketten ineinander, sodass eine Metamorphose aus Formen und Inhalten entsteht.
Jörg Mandernach, Artist in Residence der ZF Kunststiftung 2001, ist Träger mehrerer zeitgenössischer Kulturpreise. Sein Kunststudium absolvierte der Künstler an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er von 2020 bis 2021 auch eine Vertretungsprofessur für Malerei innehatte.
Freitag, 13.3.2026, 18:30 Uhr: Paul Ploberger, Gewinner ZF-Kurzfilmpreis 2023, zeigt seinen neuen Kurzfilm One Way Ticket to Tbilisi
Mit seiner Komödie Nackte Männer im Wald gewann Paul Ploberger den ZF-Kurzfilmpreis 2023. Das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro war für den jungen Filmemacher Motivation für seinen neuen Kurzfilm: One Way Ticket to Tbilisi. Bei den Filmtagen 2024 zeigte Paul Ploberger eine noch unvollendete Version, als Testscreening. Mit diesem ganz besonderen und sehr seltenen Format gewährte Paul Ploberger dem Publikum einen Einblick in den kreativen Entstehungsprozess.
Jetzt kommt der Filmemacher mit der finalen Version seiner einfühlsamen Erzählung über Freundschaft und Trauerbewältigung zu den Filmtagen zurück. In One Way Ticket to Tbilisi erfährt Lena, dass ihr Freund Joni bei einer Backpacker-Reise in Georgien verunglückt ist. Hals über Kopf reist sie in das Land und wird mit der Nachricht konfrontiert, dass die Polizei von einem Suizid ausgeht. Dies möchte Lena nicht akzeptieren und beginnt, Jonis letzte Tage gemeinsam mit seiner letzten Vertrauten Nana zu rekonstruieren.
Im Anschluss findet ein Gespräch mit Regisseur Paul Ploberger und Produzentin Kathrin Kaisinger statt.
Samstag, 14.3.2026, ab 16:15 Uhr: Kurz und Gut – Der Wettbewerb um den ZF-Kurzfilmpreis 2026
Die ZF Kunststiftung hat sich ganz bewusst der Förderung des Kurzfilms als eigenständiger Kunstform verschrieben. „Kurzfilme sind keine kurzen Langfilme, so wie ein Gedicht kein Roman, eine Zeichnung kein Ölgemälde und ein Lied keine Oper ist. Sie haben einen kulturellen Wert, der ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Förderung verdient,“ so Frank Becher, in: SHORT report #6, der Zeitschrift der AG Kurzfilm.
Im Rahmen des Wettbewerbs um den ZF-Kurzfilmpreis vergibt die ZF Kunststiftung zwei Preise: den mit 15.000 Euro dotierten ZF-Kurzfilmpreis und einen Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro. Partner der Wahl ist seit vielen Jahren das Filmfestival Jetzt oder nie – Filmtage Friedrichshafen, bei dem das Genre Kurzfilm eine fest verankerte Sparte ist.
In diesem Jahr konkurrieren zwölf Kurzfilme um den ZF-Kurzfilmpreis sowie den Publikumspreis der ZF Kunststiftung. Wie in den Vorjahren ermittelt eine fünfköpfige Fachjury den/die Gewinner:in des ZF‑Kurzfilmpreises. Der Preis ist zweckgebunden, das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro soll für eine neue Kurzfilmproduktion verwendet werden. Über den Publikumspreis entscheiden die Zuschauer:innen direkt vor Ort. Der krönende Abschluss des spannenden Wettbewerbs ist die anschließende Preisverleihung.
Programm 17. Filmtage Friedrichshafen:
Filmtage-Friedrichshafen-2026
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