05/2024 Musik

ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren

Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Herbert Schuch, Gewinner ZF-Musikpreis 2004 © Felix Broede
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Shaun Choo, Gewinner ZF-Musikpreis 2010 © Gerald Chin
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Sophie Druml, Klavierwettbewerb ZF-Musikpreis 2024 © Julia Wesley
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Roman Fediurko, Klavierwettbewerb ZF-Musikpreis 2024 © Julia Wesley
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Julian Gast, Klavierwettbewerb ZF-Musikpreis 2024 © Artist
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Jacopo Giovannini, Klavierwettbewerb ZF-Musikpreis 2024 © Corinna Raupach
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Seonghyeon Leem, Klavierwettbewerb ZF-Musikpreis 2024 © estro studio
Pressebild: ZF-Musikpreis – Sprungbrett für internationale Karrieren - Muzi Li, Klavierwettbewerb ZF-Musikpreis 2024 © Artist

Sechs Musiker:innen aus sechs Nationen spielen um den ZF-Musikpreis 2024

In wenigen Tagen, am 2. Juni, ist es so weit: Zum elften Mal stellen sich sechs bereits mehrfach preisgekrönte Musiker:innen aus sechs Nationen der Herausforderung und treten beim Klavierwettbewerb um den ZF‑Musikpreis 2024 an: Sophie Druml aus Österreich, Roman Fediurko aus der Ukraine, Julian Gast aus Deutschland, Jacopo Giovannini aus Italien, Seonghyeon Leem aus Südkorea und Muzi Li aus China.

Der Klavierwettbewerb um den ZF-Musikpreis ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Karriere. Zu den Gewinner:innen gehören so namhafte Klaviervirtuos:innen wie Herbert Schuch (2004), Alexej Gorlatch (2008), Claire Huangci (2012), Aaron Pilsan (2014), Raúl da Costa (2016), Dmytro Choni (2018) und Xiaolu Zang (2022). Sie haben Ihr außergewöhnliches Können mit ersten Preisen bei international renommierten Wettbewerben bestätigt, u.a. bei der London International Piano Competition, dem Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien, dem ARD-Musikwettbewerb in München, der Hamamatsu International Piano Academy-Competition in Shizuoka (Japan), der International Piano Competition Allessandro Casagrande in Terni (Italien). Sie alle sind auf den großen Bühnen dieser Welt angekommen und feiern international Erfolge.

Herbert Schuch, Gewinner des ZF-Musikpreises 2004 bringt es auf den Punkt: „Mir hat das Festival damals sehr, sehr viel gebracht – einfach, weil es nicht selbstverständlich ist, dass man während eines Festivals mit Orchester spielen kann. Der ZF‑Musikpreis war dann eine Art Initialzündung. Er war der erste von vier Wettbewerben, die ich im Anschluss daran gewonnen habe.“ Shaun Choo, Gewinner 2010, kann das nur bestätigen: „Die ZF Kunststiftung spielte eine bedeutende Rolle für meine Musikkarriere. Mit dem ZF-Musikpreis feierte ich meinen ersten Erfolg, dem eine Reihe weiterer allein im Jahr 2010 folgen sollten. Das Klavierfestival ermöglichte es mir, bei unterschiedlichen Veranstaltungen mit verschiedenen Orchestern aufzutreten.“

Die enge Verbindung von ZF-Musikpreis und dem Klavierfestival junger Meister, die Möglichkeit bereits in jungen Jahren mit großen Orchestern zu spielen und sowohl Bühnenerfahrung als auch Wettbewerbserfahrung zu sammeln, sind die wichtigen Säulen, die den kleinen, aber feinen Klavierwettbewerb um den ZF-Musikpreis auszeichnen. Seit 26 Jahren arbeitet die ZF Kunststiftung mit Peter Vogel erfolgreich zusammen. 1999 wurde die ZF Kunststiftung Hauptförderer des Klavierfestivals junger Meister, um jungen Pianist:innen einen Auftritt mit Orchester zu ermöglichen. 2001 wurde der erste ZF-Musikpreis vergeben.

Die zentrale Figur, der Schlüssel für den Erfolg, ist Peter Vogel, der künstlerische Leiter, mit seinem feinen Gespür für Ausnahmetalente und seinen außer­gewöhnlichen Konzepten, die den Bedürfnissen junger Musiker:innen in besonderem Maße gerecht werden. Sein internationales Netzwerk verbindet die Bodenseeregion mit allen wichtigen Musikhochschulen und internationalen Klavierpädagogen, so dass auch in diesem Jahr wieder mehrfach preisgekrönte Musiker:innen mit ganz unterschiedlichen Werdegängen zum Wettbewerb um den ZF-Musikpreis 2024 eingeladen werden konnten.

Die Musiker:innen haben im Rahmen des vorgegeben Literaturangebotes ihr ganz individuelles Programm zusammengestellt. Beim ersten Konzert am 30. Mai stehen Werken von Johann Sebastian Bach und Sonaten der Wiener Klassik auf dem Programm. Beim zweiten Wettbewerbskonzert interpretieren die vier verbliebenen Teilnehmer:innen Werke der Deutschen Romantik sowie ein Werk der Neuen Musik. Im Abschlusskonzert am 2. Juni zeigen die drei Finalist:innen mit Konzertetüden sowie einem repräsentativen Werk des 19. oder 20. Jahrhunderts nochmals ihr ganzes Können.

Julian Gast will beim zweiten Wettbewerbskonzert die Sonate h-moll von Liszt spielen, zu der er einen ganz besonderen Bezug hat: „Ich habe mich in dieses Werk schon als kleiner Junge unsterblich verliebt. Es bedeutet mir immer sehr viel, dieses Werk aufzuführen. Zugleich ist es künstlerisch und technisch immer eine besondere Herausforderung.“ Sophie Druml aus Österreich hofft, dass sie ins Finale kommt, da ihr die Images Oubliées von Claude Debussy, die sie für das Abschlusskonzert ausgewählt hat, besonders am Herzen liegen: „Das ist ein sehr unbekanntes, aber wunderschönes Werk, das mein Professor Jacques Rouvier mir nähergebracht hat.“ Bei Seonghyeon Leem könnte das Motto für das gesamte Programm Fantasie lauten: „Neben Beethovens Sonate quasi una fantasia und Schumanns Fantasie enthält mein Programm weitere Fantasie-Elemente wie die Sonate Nr. 1 von Vine oder Strawinskys Feuervogel. Ich hoffe, dass das Publikum mit mir gemeinsam auf Entdeckungsreise geht und die Fantasien für eigene Interpretationen nutzen kann,“ so die junge Südkoreanerin.

Wer in den ersten beiden Wettbewerbskonzerten weiterkommt und ins Finale einzieht, entscheidet jedoch die vierköpfige Jury: Den Vorsitz der Jury hat – wie in den Vorjahren – der künstlerische Leiter des ZF-Musikpreises Peter Vogel. Weitere Mitglieder der Jury sind Prof. Yuka Imamine, Prof. Roland Krüger und Xiaolu Zang, Gewinner des ZF-Musikpreises 2022. Die Platzierung der Finalist:innen entscheidet die Jury anhand der Leistungen in allen drei Wettbewerbsrunden. Die Preisverleihung findet im Anschluss an das dritte Wettbewerbskonzert statt.

Pressekontakt
ZF KUNSTSTIFTUNG
Regina Michel
D-88038 Friedrichshafen
T +49 7541 77-7114
xhafgfgvsghat@ms.pbz

Weitere Informationen:
ZF-Musikpreis 2024

 


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